Beratungsbefugnis

Nach § 4 Nr. 11 Steuerberatungsgesetz sind Lohnsteuerhilfevereine befugt für ihre Mitglieder Hilfe in Steuersachen zu leisten, wenn diese

  • Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Arbeitnehmer), sonstige Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (Renten, Dauernde Lasten) oder Einkünfte aus Unterhaltsleistungen erzielen,
  • keine Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit erzielen oder umsatzsteuerpflichtige Umsätze ausführen und
  • Einkünfte aus anderen Einkunftsarten (Vermietung und Verpachtung, Kapitalvermögen) haben, die insgesamt die Höhe von 13.000,00  €, im Falle der Zusammenveranlagung (Ehegatten) von 26.000,00  €, nicht übersteigen.

Die Befugnis erstreckt sich auf die Hilfeleistung bei der Einkommensteuer und ihren Zuschlagsteuern (Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag).